Griechenland

Peloponnes – Europas kulturhistorische Schatzkammer

Eine Reise durch den Peloponnes ist wie eine Zeitreise durch die Jahrtausende zur ersten Hochkultur des europäischen Festlandes – garniert mit griechischer Gastfreundschaft, Ursprünglichkeit und bildschönen Landschaften.


Markus Fleischli | 17. June 2020

So ist eine Reise über die griechische Halbinsel auch eine Fahrt durch hundert Landschaften: grüne Täler, tiefe Schluchten und duftende Pinienwälder, Weingärten und nicht enden wollende Olivenhaine, die sich bis ans azurblaue Meer ziehen. Ebenso begeistert der Peloponnes mit spektakulären Steilküsten, einem Meer aus Orangen- und Zitronenbäumen sowie von Bergen umschlossenen Hochtälern. Viele von ihnen wirken wie in sich abgeschlossene Welten, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Begleitet von einer Ziegenherde ziehen hier Bauern immer noch auf Maultieren aufs Feld; Schwerindustrie gibt es wie anderswo auf dem Peloponnes kaum. Und auch kein Massentourismus. Man setzt hier auf Authentizität und einen sanften und nachhaltigen Fremdenverkehr.

Wer den Peloponnes bereist, der wandelt zugleich auf einem Zeitstrahl – vom Hier und Jetzt bis in die Antike. Das kulturhistorische Spektrum reicht von Olympias jahrtausendealten Tempeln über byzantinische Kirchen und von den Osmanen errichtete Moscheen bis hin zu venezianischen Burgen direkt am Meer. Dank den Mykenern entstand auf dem Peloponnes schliesslich die erste Hochkultur des europäischen Festlandes. Noch früher zur hochentwickelten Zivilisation mauserten sich in Europa bloss die Minoer auf Kreta. So stellt das antike Griechenland denn auch die Wiege der europäisch-abendländischen Kultur dar und gilt zu Recht als kulturelle Schatzkammer. Dank des Wechselspiels zwischen Kultur und Natur, Vergangenheit und Gegenwart bietet sich aber insbesondere der Peloponnes für eine Reise mit viel Abwechslung an.

Markus Fleischli

ist Journalist und arbeitet als Texter für Vögele Reisen. Privat und beruflich hat er gut 50 Länder bereist, über die er im Vögele-Newsletter regelmässig berichtet. Nach zehn Jahren im Print-Journalismus führte ihn seine Begeisterung für den Tourismus 2011 zurück in die Reisebranche, wo seine berufliche Laufbahn begonnen hatte.

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