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        Malaysia und Borneo Rundreise

    Malaysia und Borneo Rundreise

    2 Termine: Feb, März 2020

    Reiseleitung ab/bis Schweiz

    Entdecken Sie die Flora und Fauna Borneos, imposante Städte und malerische Landschaften.

Malaysia My Love

Geschrieben von Helena Ugrenovic, Journalistin

Es ist eine Symphonie der Sinne, ein Garten Eden voller hängender Gärten Babylons und zwei Türmen, die wie aus fragilem Zuckerguss in den Himmel ragen. Es ist die Verbindung zwischen Alt und Neu, verschiedenen Kulturen und Religionen, die entspannt nebeneinander existieren. Es ist der Zauber, der einen Touristen einfängt und diesem ein Stück Ewigkeit schenkt, denn er nährt die Seele. Es ist eine Ode an die Vielfältigkeit. Es ist Malaysia.

Die Welt ist die Bühne für 195 Länder, oder Staaten, und alle sind auf ihre Weise einzigartig. Sie bieten anderen Nationalitäten eine neue Heimat, vermischten sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedenste Völkergruppen, wachsen und gedeihen exotische Floras und Faunas und leben Tierarten in den Längen- und Breitengraden des Globusses, die nur dort anzufinden sind. Jeder einzelne Staat zeichnet sich durch eine Besonderheit, etwas typisches aus. Typisch Italienisch, Amerikanisch, Karibisch, Skandinavisch, Thailändisch und die Liste ist endlos.

Das Einzigartige an Malaysia, die Besonderheit dieses Landes, das aus zwei Teilen besteht, die das südchinesische Meer trennt, sind die Kontraste und die Vielfältigkeit und eine Überraschung sondergleichen. Wer sich nicht zwischen Thailand, China, Bali oder Indonesien entscheiden kann, der reist nach Malaysia. Den lebhaften und pulsierenden Schmelztiegel verschiedenster Völkergruppen, Ethnien und Religionen und so reichhaltig und komplex wie die vier Elemente.

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Das multikulturelle und multiethnische Erbe Malaysias wird am stärksten in seinen vielfältigen Musik- und Tanzformen gezeigt.

Feuer

Hunderte bunte und quer über das Land stattfindende Festlichkeiten, ein pulsierendes Nachtleben in Kuala Lumpur, wo im sogenannten Bermuda-Dreieck zwischen den Strassen Jalan Sultan Ismail und Jalan Bukit Bintang Einheimische, Touristen und Expats in Clubs, Bars und Kneipen feiern und die multikulturelle Vielfalt Malaysias, die wie eine Pilgerstätte für Feinschmecker anmutet. Das Gourmetparadies zieht sich von Nachtmärkten und dampfenden Street-Food-Ständen bis zu gehobenen Restaurants und Rooftop-Bars. So mischten sich die kulinarischen Einflüsse Asiens, Chinas, Indiens oder Indonesiens und entwickelte sich daraus eine spezielle Küche.

Roti Canai, das typische Fladenbrot, über das ein Ei geleert wird; Nasi Lemak, zu einem Dreieck gefaltete und mit in Kokosmilch getränktem Reis gefüllte Bananenblätter; Satay, über offenem Feuer gegrillte Fleischspiesschen; Nasi Kandar oder die Nudelsuppe im Restaurant Thean Chun in der Stadt Ipoh, die mit der Beigabe jeder weiteren Zutat wie Sojasprossen, Hähnchenfleisch und einzigartiger Gewürze und Saucen für ein kulinarisches Fest der Sinne sorgt. Wagemutige Früchteliebhaber, die in Malaysia das exotische Paradies schlechthin vorfinden, versuchen sich am König der Früchte, der Hass-mich-oder-liebe-mich-Durian Frucht mit dem extrem starken Geruch und dem Geschmacksmix zwischen Mandelpudding und Käsesahnetorte, der noch Stunden später am Gaumen klebt und auch der stärkste Kaugummi nicht neutralisieren kann.

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Nasi Kerabu ist ein malaiisches Reisgericht, eine Art Nasi Ulam, bei dem blauer Reis mit getrocknetem Fisch oder gebratenem Huhn, Crackern, Gurken und anderen Salaten gegessen wird.

Wasser

Anders als das Nachbarsland Thailand oder andere Destinationen, die von Touristen überflutet werden, ist Malaysia vom Massentourismus weitgehend verschont. Das Königreich an der Meeresstrasse von Malakka verfügt über 4'800 Küstenkilometer mit perlweissen, tropischen Sandstränden und Robinson Crusoe-Feeling an wahrhaftigen Schatzinseln.

Während die Westküste Malaysias mit hervorragend erschlossenen Urlaubsgebieten und Luxusresorts aufwartet, sind die Ostküste und die Strände von Borneo touristisch zwar weitaus weniger entwickelt, faszinieren die »Perhentians« und die Perle Malaysias, »Tioman«, mit einer zauberhaften Kulisse und sind sie fast menschenleer. Der Legende nach war Tioman die letzte Ruhestätte der Drachenprinzessin. Wie der Rücken eines Drachen ragt die Insel in sattem Grün aus dem südchinesischen Meer und liegen im jadegrünen Wasser die schönsten Korallenriffe.

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Cenang Beach

Luft

Die Bevölkerung Malaysias, die sich aus Malaien, Chinesen, indigenen Völkern wie den Ureinwohnern Orang Asli und Dayak sowie aus Indern und auch einer Minderheit an Europäern zusammensetzt, ist massgebend für eine spirituelle Vielfalt, die sich überall widerspiegelt. Obwohl der Islam zur Staatsreligion proklamiert wurde, werden zahlreiche Religionen in friedlichem Nebeneinander praktiziert und bietet sich in ein und derselben Strasse ein für Europäer atypisches Bild.

Eine Moschee neben einer christlichen Kirche, schräg gegenüber ein buddhistischer und hinduistischer und ein paar Meter weiter ein Chinesischer Tempel. Das spirituelle Zentrum des Landes befindet sich in Brickfield in Kuala Lumpur, wo buddhistische und hinduistische Tempel, alte Kirchen, eine Moschee und ein Ashram nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegen. Trotz des Umstands, dass Malaysia ein hauptsächlich muslimisches Land ist, ist es nicht ungewöhnlich, dass in grossen malaysischen Familien verschiedene Religionen vom Islam bis zum Christentum gelebt werden.

Die heiligen und wunderschönen Stätten sind quer über das Land verteilt und die wohl eindrücklichsten 15 Kilometer von Kuala Lumpur entfernt. 272 steile Treppen, auf denen Makaken sich nicht selten am Proviant der Besucher bedienen, führen vom Vorplatz mit der fast 43 Meter hohen, goldenen Statue des Gottes Murugan, zu den Batu Caves, Kalksteinhöhlen, die mehrere Hindu-Tempel sowie eine einzigartige Fauna, die Gliederspinne, beherbergen. Viele der Schreine erzählen die Geschichte der populärsten Gottheit im tamilischen Hinduismus und dem Sohn Shivas. Der Gott Murugan soll den Dämon Soorapadam besiegt haben und gilt als Beschützer, der gegen böswillige Kräfte kämpft und Furcht vertreibt.

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Die Jonker Street in der Stadt Malakka ist das Herzstück von Chinatown, an dem sich viele alte Gebäude befinden.

Erde

Als Eiszeiten und Warmzeiten den Rest der Welt für Jahrhunderte oder Jahrtausende fest im Griff hatten und während der letzten Eiszeit der Meeresspiegel auf knappe 30 Meter sank, bescherte das äquatoriale und ausgeglichen warme Klima Malaysias der Welt ein Erbe, das Millionen Jahre alt ist. Im Taman Negara Nationalpark steht der älteste Dschungel der Welt und durch die damals feuchtwarme Luft entstand hier eine beispielslose Anzahl endemischer Pflanzenspezies und Tiere.

In den ostmalaysischen Provinzen Sabah und Sarawak ragen Riesenbäume, die zum Teil eine Höhe von über 80 Meter erreichen, aus dem uralten Dschungel, der praktisch 95 Prozent des Bodens belegt.

Insgesamt wachsen in Malaysia ungefähr 5'000 verschiedene Arten von Bäumen und existieren cirka 40'000 verschiedene Arten von Blütenpflanzen. So führt eine mehrstündige Autofahrt, die vorbei an dem grün wuchernden Dickicht vorbeiführt, zu einem Überraschungseffekt, bei dem Bäume-gucken zu einem interessanten Erlebnis wird.

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Royal Belum Nationalpark

Dieser Bericht entstand mit freundlicher Unterstützung von Malaysia Tourismus.


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