La Palma - Inselschönheit und Mini-Kontinent

Aus der Vogelperspektive sieht La Palma aus wie ein grünes Herz. Passt! Denn der «Isla verde» fliegen die Herzen von Naturliebhabern nur so zu. Wasserratten und Partytiger verirren sich hingegen selten hierher. Gut so!

Sieben Hauptinseln zählen zum Archipel der Kanaren. Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura sind vielen ein Begriff, La Palma hingen nicht. Zum Glück! So konnte sich das drittkleinste Eiland ihre Ursprünglichkeit und Authentizität bewahren. Weniger bekannt als die touristischen Grosskaliber ist La Palma allerdings nicht aufgrund eines Mangels an Sehenswertem – im Gegenteil! Für viele Kanaren-Kenner gilt La Palma gar als die schönste Insel. Und vielfältigste: Vulkane, Wüstenlandschaften, tiefe Schluchten und karge Bergkämme wechseln sich ab mit Rebbergen, Bananenplantagen sowie duftenden Kiefernwäldern.

Trotz des landschaftlichen Facettenreichtums dominiert die Farbe Grün. Die «Isla verde» trägt ihren Beinamen also durchaus zu Recht. Somit kann es nicht am Antlitz liegen, dass sie vom Ansturm der Touristen bisher verschont geblieben ist. Diesen Pluspunkt verdankt der Inseltraum Gegebenheiten, die den Tourismus in ihre Schranken weisen: Auf La Palma finden sich keine riesigen Bettenburgen, wodurch die Beherbergung der Gäste beschränkt ist. Ausserdem ist die Insel vulkanischen Ursprungs und so sind die Strände eher rar gesägt. Dadurch lockt sie vor allem Naturliebhaber, Wanderer und Individualreisende an. La Palma und ihren Besuchern kann das nur Recht sein.

Ein Mini-Kontinent kleiner als Uri

Trotz der geringen Fläche von 706 Quadratkilometer zählt La Palma mehrere Klimazonen, wodurch das kleine Inselparadies wie ein winziger Kontinent anmutet. So gedeihen im subtropischen Klima der niedrigen Küstenregionen Mangos, Papayas und Citrusfrüchte; ab einer Höhe von 400 Meter wachsen jedoch Palmen, Weintrauben, Aprikosen sowie Pfirsiche und über 1000 Meter Höhe bestimmt unter anderem die Kanarische Kiefer das Landschaftsbild. In noch höheren Lagen kann es im Winter durchaus auch mal schneien. Mit fast 2500 Meter Höhe markiert der Roque de los Muchachos die höchste Erhebung der Insel und bietet einen grandiosen Rundumblick. Zu seinen Füssen liegt die Caldera de Taburiente – ein gigantischer Vulkankessel und beliebtes Wandergebiet. Mit einem Umfang von fast dreissig Kilometer zählt er zu den grössten Erosionskratern der Welt. Die Steilwände stürzen teilweise bis zu 1500 Meter fast senkrecht in die Tiefe. Dank der geschützten Lage haben sich innerhalb des Kraters Pflanzen entwickelt, die man nur hier findet. Ebenfalls ins Staunen versetzt einem der Lorbeerwald Los Tilos. Die urzeitlich verwunschene Vegetation ist eine wahre Explosion an biologischer Vielfalt, weswegen er 2002 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Später wurde das Gebiet sogar auf die ganze Insel ausgeweitet.

Architektonisches Kleinod: Santa Cruz

Obschon die Natur auf La Palma einwandfreie Arbeit geleistet hatte, trug auch der Mensch viel zu ihrem zweiten Beinamen bei. Denn die «Isla Bonita» (die schöne Insel) verzaubert auch mit pittoresken Dörfern und der Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma, die einem mit Gelassenheit und südländischem Flair willkommen heisst. Enge Gässchen, bunte Häuserfassaden, altehrwürdige Kolonialbauten und viele verträumte Winkel – ein Bummel durch die unter Denkmalschutz stehende Altstadt freut das Herz und tut einfach gut.

All dies und vieles mehr bietet unsere La-Palma-Erlebniswoche; Entdecken und Erholen stehen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis. Ihnen bleibt also zwischen den Besichtigungen genug Zeit, um am Strand oder am Pool Ihres Erstklasshotels zu entspannen respektive für weitere individuelle Erkundungen. Ausserdem erübrigt sich bei dieser Reiseformel wiederholtes Kofferpacken, da Sie die ganze Woche im gleichen Hotel gastieren.

Haben Sie noch Fragen oder Fernweh bekommen? Dann zögern Sie nicht, uns unter der Gratis-Telefonnummer anzurufen: 0800 835 800. Oder schreiben Sie uns ein Mail. Wir beraten Sie gerne!

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