Apulien – ein Fest für die Sinne!

Che bella! Apulien ist nicht nur eine Augenweide, sondern beflügelt alle Sinne. Überdies hat sich der Absatz des italienischen Stiefels seine Ursprünglichkeit bewahrt und verzaubert fernab der Massen mit Italianità in Reinkultur.


Bella Italia ist vielerorts Opfer seines eigenen Erfolges geworden. So hatte beispielsweise Venedig vergangene Jahre nicht nur mit Hochwasser zu kämpfen, sondern auch mit einer Touristenschwemme sondergleichen. Und diese nagt am Charme der Lagunenstadt. Auch verschiedene andere Städte und Regionen Nord- und Mittelitaliens haben Mühe mit den Besuchermengen. Nicht so Apulien – noch nicht. Hier präsentiert sich Italien noch so, wie wir uns das Land des Dolce Vita in unseren romantisch-nostalgischen Vorstellungen ausmalen: herzlich, überschwänglich und auf eine sympathische Weise etwas chaotisch und altmodisch. Das Phänomen des «overtourism» (Übertourismus) kennt man hier bloss aus der Zeitung. Der Landstrich zwischen Adria und Ionischem Meer lockt zudem mit einem bemerkenswerten Kulturerbe, wildromantischen Landschaften, dreihundert Sonnentagen im Jahr, Gaumenfreuden und dem Zauber des Südens. Apulien lässt daher nicht nur die Herzen von Italienfans aufgehen.

Balsam für Seele und Augen

Lange Zeit galt der Süden als Armenhaus des Landes, doch dank Finanzspritzen aus Rom und Brüssel hat sich Apulien zu einem Glanzlicht für Reisende gemausert. So erstrahlen viele Kulturdenkmäler und Städte heute in neuem Glanz. Dazu zählt Lecce: das Florenz des Südens. Im Gegensatz zur Renaissance-Metropole in der Toskana beeindruckt Lecce mit barocker Baupracht. Wegen ihrer unzähligen überschwänglich verzierten Kirchen und Palazzi gilt die Hauptstadt des Salento auch als italienische Hauptstadt des Barock. Viel kleiner, aber quasi ebenfalls eine Hauptstadt ist Alberobello. Was auf den ersten Blick wie die Heimat eines Zwergenvolks aussieht, ist die Hauptstadt der Trulli. Trulli? Das Wort bedeutet Kuppel und stammt aus dem Altgriechischen. Denn nebst den Römern haben auch die Griechen in Süditalien ihre Spuren hinterlassen und zum Kulturreichtum Apuliens beigetragen. Trullis sind weiss getünchte Steinhäuschen mit kegelförmigen Dächern. Der historische Stadtkern Alberobellos besteht gänzlich aus den pittoresken und einzigartigen Minihäuschen und zählt so auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenfalls zu den von der UNESCO gekrönten Bauwerken gehört die «steinerne Krone Apuliens» – das Castel del Monte. Wuchtig und erhaben zugleich thront die achteckige Burg aus dem 13. Jahrhundert auf einem Hügel. Aufgrund der Fülle architektonischer Schmuckstücke geht Apuliens wohl grösster Fürsprecher fast vergessen: das Meer. Denn der südliche Teil der Region ist dank der Lage am Stiefelabsatz eine Halbinsel und so kann Apulien mit einer über 800 Kilometer langen Küste aufwarten. Das Meerwasser ist hier so sauber, dass an den meisten der bildschönen Badebuchten und Sandstränden die blaue Flagge flattert.

Garant für Gaumenfreuden

Apuliens Schönheit garantiert visuellen Hochgenuss. Doch die süditalienische Region verzaubert auch durch ihre Musik, mediterranen Gerüche und insbesondere als gastronomische Schatzkammer. Und so steht während unserer Erlebniswoche auch der kulinarische Genuss im Mittelpunkt. Eine Freude für den Gaumen verspricht unter anderem ein Besuch auf einem Weingut und verschiedene Degustationen lokaler Spezialitäten. Denn die Liebe geht bekanntlich auch durch den Magen. Wohl kaum ein anderer Lebensstil hat dieses Sprichwort so gut adaptiert wie der italienische.

So wird manch ein Gast, der vor dem Nachtessen bei einem Glas Primitivo Taralli knabbert (Kringel förmiges Trockengebäck) wohl denken: La vita è bella!


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